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"Standardsoftware nicht mehr erste Wahl"
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rt-retail technology
Ausgabe01/2010
Trotz der zunehmenden Zahl von Standardsystemen setzen viele Handelsunternehmen bei der Kassensoftware auf unternehmensspezifische Eigenentwicklungen. Ein aktuelles Beispiel ist der Drogeriemarktfilialist dm, der im abgelaufenen Jahr sämtliche Filialen in Deutschland und Österreich auf ein neues Kassensystem umgestellt hat.
Autor: Winfried Lambert
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COMPUTERZEITUNG 16.06.2008
Erfolgsfaktor für die Einführung eines Warenwirtschaftssystems bei der Baumarktkette Obi war ein pragmatisches Controlling-Konzept. Anwendungsfälle zeigen Entwicklern, Management und Fachabteilung gleichermaßen, wie weit das Projekt in den einzelnen Bereichen gediehen ist.
In über 400 Filialen ist die Warenwirtschaftslösung mittlerweile im Einsatz – dank einer stringenten Projektsteuerung. Foto: Obi
Weil keine am Markt verfügbare Standardsoftware die Bedürfnisse von Obi an eine neue Warenwirtschaft ausreichend abdeckte, entschied man sich zu einer Eigenentwicklung. Umgesetzt wurde das Vorhaben von der Obi-eigenen IT-Tochter GfD und dem Softwarehaus Gebit.
Um regelmäßig Aussagen über den Projektstatus machen zu können, kam ein simples, aber effektives Verfahren zum Einsatz: Die Projektsteuerung erfolgte anhand von Anwendungsfällen (Use Cases) und farblich kodierten UML Use Case-Modellen mit Hilfe des Tools Trend/Analyst. Alle Beteiligten, vom Management, über die Fachabteilung, internen Entwickler und den externen Dienstleister kommunizierten somit immer über Dinge, die für sie alle gleichermaßen verständlich waren.
Um das Fundament für das Anwendungsfall-orientierte Projektmanagement zu legen, mussten zu Beginn sämtliche Anforderungen in Form von Use Cases erfasst und strukturiert werden. Bei einem Projekt von der Größe einer Warenwirtschaft inklusive eines Kassensystems ist das eine Aufgabe, die zunächst etwas Zeit beansprucht.
Doch der Aufwand lohnte sich. Die über 1500 resultierenden Anwendungsfälle repräsentierten über die gesamte Projektlaufzeit hinweg nachvollziehbare und robuste Planungselemente.
Implementierung pro Fall nicht mehr als 5 Personentage
Die Projektplanung basierte dann fast ausschließlich auf der Zuordnung der identifizierten Anwendungsfälle in ein Implementierungsteam. Jeweils zu Beginn einer Phase wurden die Anwendungsfälle, die in der Regel einen Implementierungsaufwand zwischen einigen Tagen und mehrere Wochen erforderten, in weitere Use Cases unterteilt. Deren Umsetzung sollte mit nicht mehr als fünf Personentagen möglich sein.
Zur verlässlichen Beurteilung des Projektstatus wurden die Anwendungsfälle herangezogen. Hierzu wurden jeweils ein eindeutiger Status und daran geknüpfte Pflichtbedingungen definiert.
Typische Zustände eines Anwendungsfalls:
Jedem einzelnen Status ist jeweils eine Farbe zugeordnet, mit der die Use Cases dargestellt wurden. So war schon mit einem flüchtigen Blick grob zu erkennen, wo das Projekt stand.
Die einfache und übersichtliche Darstellung war allerdings nicht ausreichend für eine Präsentation vor einem Lenkungsausschuss. Eine Reporting-Funktion des verwendeten Tools wertete daher das Use Case-Modell nach diversen Attributen aus, wie Phase, Status und Teamzuordnung. Es gestattete umfangreiche Analysen und erzeugte einen Report in Excel.
Auch Planungsansichten für MS-Project ließen sich so leicht erzeugen. Des Weiteren konnten die Tests und die Abnahme pro Anwendungsfall auf diese Art durchgeführt und im Modell entsprechend mit dem Status abgenommen markiert werden.
Ein solches Verfahren zum Projekt-Controlling bringt mit nur wenigen methodischen Regeln und minimalem Aufwand für die Beteiligten hohe Transparenz in ein Projekt. Besonders für agile Projekte, bei denen die Entwicklung über mehrere Iterationen, Feature-Releases oder Meilensteine eng mit der Fachabteilung zusammenarbeitet, hat sich das Verfahren schon vielfach bewährt. Gleichzeitig bietet es eine zuverlässige Grundlage für steuernde Maßnahmen und schafft nachhaltiges Vertrauen beim Kunden in die Projektleitung.
(Timo Krauss, Geschäftsführer)
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Ein wesentlicher Erfolgsfaktor im Projekt-Controlling liegt darin, die relevanten Informationen von den einzelnen Entwicklern über die erledigten Use Cases zu erhalten. Doch die Entwicklung des Warenwirtschaftssystems erfolgte stark modellbasiert. Damit gehörte der Einsatz von UML-Werkzeugen ohnehin zum Alltag, und es war für die Entwickler kein zusätzlicher Aufwand, nach Fertigstellung eines Anwendungsfalls den Status im UML Use Case-Modell entsprechend umzusetzen. Eine weitere Dokumentation der erledigten Arbeit in Drittsystemen war nicht mehr notwendig. Auf diese Art waren Projektplanung, -steuerung und Entwicklungsaktivitäten aufs Engste miteinander verzahnt und über die Modelle integriert.
(Timo Krauss, Geschäftsführer)
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COMPUTERWOCHE
Ausgabe38/2007
Die Community Edition von TREND/Analyst erlaubt eine Anforderungs-Verwaltung
auch in kommerziellen Java-Projekten. Der dokumentenorientierte Ansatz
ist in dieser Tool-Sparte ein neuer Weg...
Autoren: Prof. Dr. Simon Wiedemann / Gerhard Versteegen
Fachartikel im "Journal fo Object Technology" (JOT)
Carsten Pfeiffer, Dehla Sokenou, GEBIT
Solutions,
Germany Christine Hundt, Technische Universität Berlin,
Germany Katharina Mehner, Siemens AG, Germany
Abstract
Feature models
used in product line engineering often include features that crosscut
other features. These features cannot be cleanly modularized using
object-oriented techniques and are the source of scattering and tangling
in implementation modules. This significantly complicates the traceability
of features during the development and maintenance of a product line
and during the instantiation of a product. This paper proposes a
model-driven approach for mapping features to a design in the aspect-oriented
role-based language Object Teams. The approach has been evaluated
in an industrial case study for developing a security product line
that can be applied to several applications using aspect bindings.
Den ganzen Artikel gibt es hier: http://www.jot.fm/issues/issue_2007_10/paper21/index.html Mehr zum Thema aspektorientiere Softwareentwicklung: www.topprax.de |
computerwoche.de
23.08.2007 (online-artikel)
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Fazit: Die Community Edition von Trend/Analyst
hinterlässt einen soliden Eindruck – sowohl der MDRE-Ansatz
als auch die hohe Dokumentenorientierung konnten überzeugen.
Bezüglich ihres Funktionsumfangs kann die kostenlose Lösung
durchaus mit lizenzkostenpflichtigen Produkten mithalten. Es ist
zu erwarten, dass die Community Edition vor allem im Eclipse-Umfeld
eine Reihe von Anhängern gewinnen wird.
Autor(en): Gerhard Versteegen, Gerhard Versteegen ist freier Autor
in Oberhaching bei München. und Simon Wiedemann, Prof. Dr. Simon
Wiedemann ist Professor für Technische Mechanik an der Fachhochschule
München
hier
lesen Sie den gesamten Beitrag |
Das Papier stellt einen Ansatz des modellbasieren Requirements
Engineerings in der betrieblichen Anwendungsentwicklung vor, der
eine durchgängige modellbasierte Softwareentwicklung von den
Anforderungen bis hin zum Testen erlaubt. Dabei werden die Vorteile
gegenüber der herkömmlichen Erfassung von Anforderungen
beleuchtet und Erfahrungen mit dieser Technik vorgestellt. (GEBIT
Solutions: D. Sokenou / E. Tratar)
| Gesamter Beitrag
als PDF-Dokument (463 kb) |
2. Auflage iX-Studie Anforderungsmanagement
jetzt verfügbar
Die
2. Auflage der iX-Studie Anforderungsmanagement ist jetzt verfügbar.
Es handelt sich um eine völlige Überarbeitung der im März
2005 erschienenen ersten Auflage.
http://www.heise.de/...
Mit Colin Hood von der HOOD Group und Chris Rupp von der Sophist Group konnten wir die beiden renommiertesten Autoren im Bereich Anforderungsmanagement finden. In der 2. Auflage sind eine ganze Reihe weiterer Werkzeuge im Vergleich zur ersten Auflage evaluiert worden.
In der Studie werden die folgenden Werkzeuge evaluiert:

OBJEKTspektrum "Online-Ausgabe"
14.
Juni 2007
Anforderungsgetrieben, pragmatisch und zuverlässing
Ein GEBIT-Beitrag von Timo Krauss & Tom Krauß
| Beitrag als PDF-Dokument (1,2 MB) |

OBJEKTspektrum 03/2007
In einem Softwareprojekt arbeiten Beteiligte mit den unterschiedlichsten Rollen und Aufgaben zusammen. Zur Erfüllung ihrer Aufgaben setzen sie Werkzeuge ein, die zum Teil auf den gleichen oder ähnlichen Informationen basieren und mit diesen arbeiten. Kommt es zu Inkonsistenzen zwischen diesen Informationen, sind Abstimmungs- oder Kommunikationsprobleme programmiert. Vor allem bei der Verwendung von agilen Softwareentwicklungsprozessen können diese schnell jedes Projekt in Schieflage bringen. In einer Zeit, die von sich schnell ändernden Anforderungen und von Termin- und Kostendruck geprägt ist, gilt es, diese Inkonsistenzen zu vermeiden. Der Artikel stellt Ansätze vor, Entwicklungsprozesse durchgängiger zu machen und damit zu optimieren.
Tom Krauß / GEBIT Solutions
| Gesamter Artikel als PDF-Download (850 kb) |

rt
retail technology 02 /2007
Die komplexe Lösung wurde von der eigenen IT-Gesellschaft (In Kooperation mit der GEBIT Solutions) – ganz im Sinne des Do-it-yourself-Gedankens – in 18 Monaten komplett selbst entwickelt und in den Rollout gebracht.
© copyright by EHI Retail Institute
| Gesamter Artikel als PDF-Download (366kb) |

Fachartikel
in: ObjektSpektrum 1/2007
In dem Artikel wird dargestellt, wie sich die in der modellbasierten Softwareentwicklung verwendeten Prinzipien auch auf das Requirements-Engineering anwenden lassen. Die Struktur der Anforderungsartefakte wird mit einem Metamodell beschrieben, die Anforderungen selbst werden in einem Modell abgelegt. Aus diesem Modell erzeugen Generatoren die Ausgabedokumente sowie flexible Auswertungen und Metriken für das Requirements-Management. Durch eine gemeinsame Infrastruktur in der Entwicklungsumgebung werden eine durchgängige Basis und Sprache für Softwareentwicklungsteams und den Fachbereich bzw. Business-Analysten geschaffen, die sich insbesondere für agile Softwareentwicklungsprozesse eignen. Zusammengefasst wird dies unter dem Stichwort "Model Driven Requirements Engineering" (MDRE).
| Artikel zum Thema MDRE PDF-Dokument (705 kb) |

Advertorial:
OBJEKTspektrum / OS MDD/2005
Für viele Unternehmen ist die Entwicklung unternehmensspezifischer Software ein wesentlicher Wettbewerbsfaktor. Vor dem Hintergrund einer immer schwieriger werdenden Differenzierung über Produktmerkmale gewinnt die optimale Gestaltung der Unternehmensprozesse und die entsprechende Unterstützung durch leistungsfähige IT, z.B. zur Sicherstellung einer hohen Liefergeschwindigkeit oder der schnellen Abwicklung eines Versicherungsschadensfalles, daher an Bedeutung.
| Gesamter Artikel als PDF-Dokument (1 MB) |

Artikel
in: manage it / Ausgabe 1/07
Spezial: »Vertikal Automotive«
| Gesamter Artikel als PDF-Download (352 kb) |

Artikel
aus Informatik_Spektrum 29/06/2006
| Gesamter Artikel als PDF-Download (1,6 MB) |

Software Engineering 2008 - Workshopband:
Fachtagung des GI-Fachbereichs Softwaretechnik 18.2.-22.2.2008 in München (Taschenbuch)
von Bonn Gesellschaft f. Informatik e.V. (Herausgeber), Walid Maalej (Herausgeber), Bernd Bruegge (Herausgeber)
Bonner Köllen Verlag (2008)
ISBN 978-3-88579-216-1
ISSN 1617-5468
GEBIT Beitrag in diesem Buch:
Modellbasierter Test mit FitNesse - Ein Erfahrungsbericht aus der Praxis
Abstract:
Der Beitrag stellt ein modellgetriebenes Softwareprojekt vor, in dem
systematisch mit Hilfe des Testframeworks FitNesse getestet wurde.
Dabei werden Vor- und Nachteile des Werkzeugs im praktischen Einsatz
beleuchtet.
Dehla Sokenou/GEBIT Solutions
Bericht als PDF-Dokument (76 kb) © Gesellschaft für Informatik |
SOA-Expertenwissen
Methoden, Konzepte und Praxis serviceorientierter Architekturen
Serviceorientierte Architektur (SOA) kombiniert Ansätze aus Geschäftsprozessautomatisierung, Enterprise Application Integration, dem World Wide Web und der komponentenorientierten Softwareentwicklung zu einem umfassenden Architekturkonzept.
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GEBIT-Solutions Autoren: "Evolution zu service-orientierter Komponentenarchitektur" Dirk Tschierschke / Thilo Mezger
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